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Showing Without Telling: Ein alternativer Ansatz zum Transkulturellen System der Kunst?
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Neu: Sich anders an Dinge erinnern, Ein Gespräch zwischen Titus Kaphar und Daniel Kurjaković.
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Quadrilogie - nächste Station Hongkong
05.09.2009 - 13.12.2009
Berlin
Schauplätze von Konflikt und Widerstreit, Szenarien von Unversöhnlichkeit und Zwiespalt sind Motive der Eröffnungsausstellung der Burger Collection.
Unter solchen Vorzeichen setzt sich Conflicting Tales: Subjektivität (Quadrilogie,
Teil 1) mit Subjektivität auseinander. Es geht nicht um Innenschau, sondern um eine Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld zwischen Individuum und Gesellschaft.
Gesetzt ist Bewusstsein als Problematik: Wie geht das Individuum mit gesellschaftlichen Vorstellungen, Regeln und Vorbildern um? Wie kommt das Individuum zur Haltung, die es den Anderen gegenüber letztlich einnimmt?
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Wirklichkeit ist nicht einfach vorhanden, sondern wird konstruiert, erzählt, manchmal transformiert oder auch pervertiert.
Fakt und Fiktion sind nicht säuberlich voneinander getrennt, sondern befinden sich in einem komplexen und subtilen Verhältnis zueinander. Der Standpunkt verändert die Sicht auf die Dinge. Wo Wahrheit selbstverständlich erscheint, kann der Betrachter auf ein »bewegliches Heer von Metaphern« stoßen.
Die zeitgenössische Mediengesellschaft hat das Problem der Erzählung zugespitzt: ihrer Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft und damit auch ihrer gesellschaftlichen und politischen Dimension.
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Sprache existiert als Laut wie als Schrift, ist hörbar und visuell. Sie ist anschauliches Phänomen, aber auch eine Metapher für abstraktere Wirklichkeiten und für Systeme mit sprachähnlicher Struktur.
Funktion und Stellenwert von Sprache variieren historisch und kulturell. Nicht nur im Westen hat Sprache als Medium seit den 1960er Jahren einen zentralen Platz in der zeitgenössischen Kunstpraxis, sondern auch in außereuropäischen künstlerischen Praktiken ist Sprache allgegenwärtig.
Die Ausstellung entwickelt eine transkulturelle Perspektive auf dieses Medium, das so vertraut wie unerschöpflich ist.
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Geschichte ist Wissenschaft und Erzählung des Vergangenen, Erinnerung und Archiv. Sie rückt die Gegenwart in eine Perspektive: Das Jetzt ist verbunden mit Zeit als einer Dimension, die Raum schafft für die gesellschaftliche Wirklichkeit sowie für Entwicklung und Wandel.
Die zeitgenössische Kunst erkundet darüber hinaus alternative Konzeptionen von Geschichte sowie ihre Rückseite und ihren Untergrund: Nicht das Monument bildet den Fokus, sondern das Vergessene und Ausstehende von Geschichte zeichnen sich ab.
Geschichte wird zum Forschungsgegenstand und zum Problem, dem sich zeitgenössische KünstlerInnen in allen Facetten widmen.